Nimmt man die derzeitigen Zahlen mit bis zu 400 Asylanträgen pro Tag – Tendenz steigend – so müssen wir, wenn wir nichts dagegen tun, mit 150.000 Einwanderern im Jahr rechnen. Wenn man hier nun von einer „gerechten“ Aufteilung auf Länder und Gemeinden oder, wie es sich Bundeskanzler Faymann wünscht, von Bezirksquoten faselt, geht man am Problem vorbei. Wir müssen nicht solidarisch sein, die Länder sind nicht säumig, wir müssen die Grenzen schließen.

Wenn wir tatsächlich all jenen, die zu uns kommen wollen, jene Unterkünfte zur Verfügung stellen, die sich Caritas oder SOS Mitmensch vorstellen, wird die Flut der Scheinasylanten nie abreißen und nur noch weiter zunehmen. Bei 150.000 Zuwanderern pro Jahr bedeutet das, dass wir eine Stadt größer als Salzburg dazubekommen oder so viele Menschen wie in Villach, Wels und St. Pölten leben. Jeder vernünftige Mensch kann sich ausmalen, was das für unsere Infrastruktur, für unsere Umwelt, für unseren Wohnungsmarkt, aber auch langfristig für unseren Arbeitsmarkt bedeutet.

Denn auch die, die keine Asylstatus bekommen, bleiben hier. Österreich wird sich durch diesen Massenansturm an Fremden dramatisch verändern. Vergleiche mit den Flüchtlingsströmen aus Ungarn, der Tschechei aber auch Bosnien sind völlig unzulässig. In den beiden ersten Fällen handelte es sich um Mitteleuropäer, die innerhalb einer Generation zu Österreichern wurden. Bei Menschen aus Afghanistan oder Eritrea wird es schon aufgrund des mangelnden Willens nie dazu kommen, von der ethnisch-rassischen Herkunft ganz zu schweigen.

H. W.

 

(Bild: LPD OÖ/Bruno Guttmann)