Mit nur 16 Jahren musste Manuela K. sterben. Sie wurde, wie die Obduktion ergab, erwürgt und abschließend im Anton-Wodica-Park in Wiener Neustadt in einem Gebüsch abgelegt und mit Blättern und Ästen bedeckt. Die Polizei konnte bereits den mutmaßlichen Täter festnehmen: Es handelt sich um den 19-jährigen Yazan H., dem Ex-Freund des Mädchens.

Yazan H. wurde 1990 in Syrien geboren und kam 2014 als Asylwerber nach Österreich. Als Kulturbereicherung hat sich der junge Mann bislang aber nicht erwiesen. Im Gegenteil. Die Gratiszeitung „heute“ zitiert einen namentlich nicht genannten Kripobeamten mit den Worten: „Er war aktenkundig“. Zudem soll gegen den Syrer seit Oktober 2018 ein Asyl-Aberkennungsverfahren laufen. Medien berichten auch davon, dass das österreichische Mädchen und der syrische Asylwerber eine sogenannte on-Off-Beziehung geführt haben sollen. Und als sie einmal mit ihm Schluss gemacht hatte, soll er sie bedrängt bzw. misshandelt haben. Sie zeigte ihn sogar an.

Für Gutmenschen und Willkommensklatscher ist der Mord an Manuela K. wahrscheinlich nur ein „Einzelfall“. Allerdings kommt es zu einer Häufung der angeblichen „Einzelfälle“. Blicken wir auf den 10. Dezember 2018 zurück. Damals wurde in Steyr die 16-jährige Michelle erstochen. Wenige Tage später konnte in Wien der mutmaßliche Mörder festgenommen werden: Ein 17-jähriger Afghane, mit dem das Mädchen eine „On-Off-Beziehung“ geführt hatte“.

[Text: B.T.; Bild: wikipedia.org/Wolfgang Glock; Lizenz: CC BY 3.0]