Ein viel strengeres Vorgehen der Behörden gegen „IS-Österreicher“ fordert FPÖ-Obmann H.-C. Strache in einer Aussendung. Laut ihm vorliegenden Zahlen wären allein im Vorjahr 174 Personen aus Österreich für den IS in den Krieg gezogen. 65 sind wieder zurückgekehrt. Und gerade diese Personengruppe stelle ein großes Sicherheitsrisiko für Österreich dar meint Strache: „Spätestens seit den Anschlägen von Paris und Kopenhagen wissen wir, zu welchen Wahnsinnstaten islamistische Terroristen fähig sind“. Und er kritisiert den viel zu weichen Umgang der österreichischen Behörden. „Syrien-Rückkehrer in Österreich nur unter Beobachtung des Verfassungsschutzes zu stellen, reiche nicht. Wer sich an den brutalen Verbrechen der IS-Terroristen beteiligt hat, den darf man nicht mehr nach Österreich hereinlassen“, betonte Strache. Personen, die im Verdacht stünden, für die Terrormiliz „Islamischer Staat“ gekämpft zu haben, seien, wenn sie nach Österreich zurückkehren, in Schutzverwahrung zu nehmen. Sie müssten erst beweisen, nicht als IS-Kämpfer aktiv gewesen zu sein.

Für Strache haben diese Personen auch die Staatsbürgerschaftsrechte verspielt. „Österreichern, die für die Terrormiliz IS in den Krieg ziehen, muss sofort die Staatsbürgerschaft entzogen werden, und das nicht nur bei einer allfällig gegebenen Doppelstaatsbürgerschaft.“

 

W. T.

 

 

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