Viel zu tun hatte am Samstag die Polizei in Leimen im nordwestlichen Baden-Württemberg. Grund war eine Massenschlägerei in einem Asylantenheim, an der sich rund 200 angeblich „Schutzsuchende“ beteiligten und die fünf Verletzte forderte. Auslöser der Gewalt war ein Streit über den Konsum alkoholischer Getränke. In einer Aussendung des Polizeipräsidiums Mannheim heißt es zu den Ereignissen: „Am Samstagabend wurden fünf Personen bei einer Massenschlägerei in der Travemünder Straße verletzt. Nach derzeitigen Erkenntnissen gerieten bis zu 200 Personen wegen unterschiedlicher religiöser Ansichten über den Konsum von Alkohol in Streit, der in körperlichen Auseinandersetzungen endete.“

Insgesamt mussten 32 Streifenfahrzeuge eingesetzt werden, und wegen des Ausmaßes der Massenschläger kamen auch Beamte des Polizeipräsidiums Karlsruhe zum Einsatz. Die Verletzten wurden in umliegende Später gebracht, wobei zwei stationär aufgenommen werden mussten. Aus der Aussendung des Polizeipräsidiums Mannheim geht auch hervor, dass es sich bei einigen der in die Schlägerei verwickelten Asylanten um rabiate Trunkenbolde handelte: „Zehn alkoholisierte Personen wurden aufgrund ihrer fortdauernden Aggressivität bis zur Ausnüchterung in Polizeigewahrsam genommen.“

Aber nicht nur die Polizei hat wegen der Massenzuwanderung alle Hände voll zu tun. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Mamf) ordnete an, dass seine Mitarbeiter länger arbeiten müssen, und zwar um bis zu 40 Stunden pro Monat. Dafür gibt es keinen Zeitausgleich, aber immerhin eine finanzielle Zulage.

 

[Text: B. T.; Bild: Mattes/wikimedia.org]