Welche Ausmaße in Österreich die Einwanderung ins Sozialsystem angenommen hat, zeigt die Beantwortung einer von Günther Kumpitsch eingebrachten parlamentarischen Anfrage durch Familienministerin Karmasin. Der freiheitliche Nationalratsabgeordnete wollte wissen in welcher Höhe in den letzten Jahren Kinderbetreuungsgeld an Ausländer überwiesen wurde. Wie die ÖVP-Familienministerin mitteilt, bezogen 2015 insgesamt 71.308 Ausländer Kinderbetreuungsgeld in Höhe von exakt 244.119.660,13 Euro. Unter ihnen befanden sich 4.619 Asylanten und 154 „subsidiär Schutzberechtigte“. Damit war fast ein Drittel, nämlich 32,5 Prozent der Kindergeldbezieher, Einwanderer. Die insgesamt 135.240 Österreicher bezogen im Vorjahr 507.283.084,87 Euro an Kindergeld.

Heuer wurden von Jänner bis Ende Mai 100.002.635,54 Euro an Kindergeld an 48.742 Ausländer ausbezahlt. Zum Vergleich: 103.626 österreichische Staatsbürger erhielten im selben Zeitraum 200.640.686,26 Euro Kindergeld.

In Wien ist das Kinderbetreuungsgeld bereits eine Sozialleistung, die mehrheitlich von Ausländern bezogen wird, wie die parlamentarische Anfrage der Freiheitlichen ergeben hat. In der Bundeshauptstadt standen im Vorjahr 26.451 ausländische Kindergeldbezieher 22.131 Inländern gegenüber. An die Einwanderer wurden 93.951.044,40 Euro ausbezahlt, an die österreichischen Staatsbürger – Eingebürgerte mit eingerechnet – 83.299.055,50 Euro. Die Zahlen aus Wien verdeutlichen auch die im Vergleich zu einheimischen Frauen ausgeprägte Gebärfreudigkeit von Ausländerinnen, da in der Hauptstadt der Ausländeranteil bei rund einem Viertel der Wohnbevölkerung liegt.

 

[Text: B. T.; Bild: Shaun Mltchem/wikimedia.org]