Das 60-jährige Parteijubiläum feierte heute die FPÖ mit einem Festakt im Palais Ferstel in der Wiener Innenstadt. Im Mittelpunkt der Feier stand der laufende Bundespräsidentschaftswahlkampf, auch wenn der freiheitliche Kandidat Norbert Hofer wegen einer leichten Sommergrippe verhindert war. Moderiert wurde die Veranstaltung von Ursula Stenzel, die Hofer in den höchsten Tönen lobte, und unter den zahlreichen Gästen befanden sich auch die Landesparteiobleute von Oberösterreich, dem Burgenland und der Steiermark, Manfred Haimbuchner, Johann Tschürtz und Mario Kunasek, die vom Wiener Vizebürgermeister Johann Gudenus begrüßt wurden.

H.-C. Strache stellte in einer flammenden Rede den Führungsanspruch für die FPÖ. Wenn die Freiheitlichen bei der nächsten Nationalratswahl Platz 1 erreichen, werde er selbstverständlich den Kanzleranspruch stellen. Außerdem betonte Strache, dass die FPÖ aus den Fehlern der Vergangenheit, insbesondere aus der schwarz-blauen Bundesregierung, gelernt hat. Auch hob er die Verdienste seiner Vorgänger Norbert Steger und Jörg Haider hervor, wobei er Haider als eine für die Geschichte der Freiheitlichen wichtige, aber auch ambivalente Person bezeichnete.

Klare Worte fand Strache auch zum gegenwärtigen Asylchaos, und darüber hinaus stellte er klar, dass die FPÖ alles andere als eine Ein-Thema-Partei ist. Beispielsweise in der Familien- und in der Verteidigungspolitik sowie in der EU-Kritik haben die Freiheitlichen Konzepte, deren Umsetzung für die Zukunft der Republik und der Österreicher unerlässlich sind.

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[Bild: Ruttinger/FPÖ]