Die sogenannten Flüchtlingsströme nach Europa werden wohl noch weiter anschwellen. Wie die „New York Times“ schreibt, haben weltweit 60 Millionen Menschen ihr Heimatland verlassen und viele weitere wollen es noch tun. So will laut einer Gallup-Umfrage ein Viertel der rund 30 Millionen Afghanen ihre Heimat verlassen, und es wird erwartet, dass heuer über 100.000 versuchen werden, nach Europa zu kommen. Dasselbe Institut hat auch erhoben, dass 40 Prozent der rund 175 Millionen Nigerianer in den Westen kommen möchten. „Das Auffälligste an der derzeitigen Migrationskrise ist, dass sie noch viel größer werden könnte“, schreibt die Zeitung weiter.

Der Klimawandel könnte den Ansturm auf Europa noch verstärken, denn große Gebiete in Subsahara-Afrika würden unbewohnbar werden, und mit dem Anstieg des Meeresspiegels „könnte ein einziger Taifun im Golf von Bengalen Millionen Bangladeschis dazu bewegen, ihre Häuser in den niedrig gelegenen Küstengebieten zu verlassen. Was das Blatt aber verschweigt: Hier handelt es sich weniger um Folgen des Klimawandels, sondern der Bevölkerungsexplosion. Bangladesch, das nicht einmal doppelt so groß ist wie Österreich hat rund 160 Millionen Einwohner – vor 50 Jahren waren es noch knapp 60 Millionen. Und im Subsahara-Staat Niger hat sich die Bevölkerung nach Angaben des nationalen Statistikinstitutes von 3,2 Millionen im Jahr 1960 auf 15,2 Millionen im Jahr 2010 beinahe verfünffacht!

Zudem bestätigt die „New York Times“, dass die Politik der offenen Türe, wie sie insbesondere von der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel praktiziert wird, Einwanderer aus aller Herren Länder und nicht nur aus Krisengebieten geradezu wie ein Magnet anzieht: „Ibrahim Isahaq, 18, aus Ghana, war unter jenen Migranten, die im Oktober durch Serbien zogen. Er wurde von den Nachrichten angezogen, wie einfach die Überfahrt geworden ist.“

Bei dem jungen Ghanesen handelt es sich keinesfalls um einen politisch Verfolgten im Sinne der Genfer Konvention. Er verließ sein Land wegen einer Familienfehde aufgrund eines Erbschaftsstreits. Und die renommierte US-Zeitung nennt noch ein weiteres Beispiel eines Asylmissbrauchs: „Youssou, 25, aus dem Senegal, sagte, sein Vater sei ein Kommandant der wenig bekannten separatistischen Casamance-Bewegung. Aber er scheint mehr an den Wirtschaftsaussichten in Europa interessiert zu sein.“

 

 

Text: B. T.
Bild: Leitner