Die ungezügelte illegale Massenzuwanderung kostet die österreichischen Steuerzahler viel Geld. Schließlich müssen Verpflegung und Unterbringung der sogenannten Flüchtlinge ebenso bezahlt werden wie die Asylverfahren. Und ein Kostenfaktor, der bislang übersehen wurde, sind die Abschiebungen abgelehnter Asylwerber.

So will die rot-schwarze Bundesregierung bis 2019 50.000 Asylanten abschieben, und Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) hat grünes Licht gegeben, dafür die Hercules-Maschinen des Österreichischen Bundesheeres einzusetzen. Mit dem Einsatz der Flugzeuge des Bundesheeres erfüllt Doskozil übrigens eine bereits vor Jahren erhobene Forderung der Freiheitlichen.

Ein Abschiebe-Flug – ob nun mit einer Hercules-Maschine oder mit einem Charterflugzeug – kostet die Steuerzahler rund 70.000 Euro. Und für die Abschiebung von 50.000 abgelehnten Asylanten – sofern diese Zahl tatsächlich erreicht werden kann – sind laut Schätzungen rund 1.000 Flüge notwendig. Das macht in Summe also rund 70 Millionen Euro. Aber es gibt noch weitere Kosten: So soll die sogenannte Rückkehrprämie für freiwillige Ausreisen aus Österreich von bisher maximal 370 Euro auf 500 Euro angehoben werden. Angenommen, dass alle 50.000 Anzuschiebenden diesen Betrag kassieren, werden nochmal 25 Millionen Euro fällig. In Summe könnten sich die Kosten für die geplanten Abschiebungen auf rund 100 Millionen Euro belaufen.

 

[Text: B. T.; Bild: Bundesheer]