Heute Abend, am 26. Mai, findet in den Räumlichkeiten des Bildungszentrums der Arbeiterkammer (AK) im 4. Wiener Gemeindebezirk eine Podiumsdiskussion zum Thema „40 Jahre Fristenlösung. Was hat der Staat noch im Schlafzimmer verloren?“ statt. Zur Erinnerung: Die Arbeiterkammer finanziert sich aus den Zwangsbeiträgen aller Arbeitnehmer.

Als Veranstalter fungiert ein „Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch“, also ein Teil der heimischen Abtreibungslobby. Wenig überraschend soll daher mit der Diskussion ein „neuer Vorstoß zur Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs“, also zur völligen Straffreiheit der Tötung ungeborenen Lebens im Mutterleib unternommen werden. Teilnehmer an der Podiumsdiskussion sind unter anderem Eva Mückstein, Nationalratsabgeordnete der Grünen und Christian Fiala, Leiter des größten privaten Abtreibungsambulatoriums im Lande.

Ausdrücklich werden die Besucher eingeladen, „ein oder zwei Stricknadeln“ mitzubringen. Stricknadeln wurden, als Abtreibungen gänzlich verboten waren, oft zur Tötung des Kindes im Mutterleib verwendet und hatte oft auch den Tod der „Mutter“ oder schwere Komplikationen zur Folge. Mit den Stricknadeln wollen die Abtreibungsbefürworter eine „Kunstinstallation“ erreichten, welche das angebliche „Elend in der Frauengeschichte auflöst“. In der über APA-OTS angekündigten Podiumsdiskussion heißt es dazu wortwörtlich: „Die BesucherInnen werden die Nadeln ‚abwerfen‘, diese werden dann die Künstlerin weiterverarbeitet.“

 

B. T.

 

 

(Bild: National Museum of Health and Medicine/ wikimedia.org)