Österreichs Regierung hat die Chance erkannt, die die neue Regierung in Rom bietet. Eine längst überfällige Verschärfung der EU-Außengrenzsicherung. Bislang war es geübte Praxis, die Boote der Schlepper in Empfang zu nehmen und nach Europa zu eskortieren. Nun hat der Fall des Schiffes „Aquarius“ gezeigt, dass es auch anders geht. Wären nicht Spaniens Linksregierung und Frankreichs Krypto-Linksregierung gewesen.

So bot sich Österreich als Vermittler zwischen Berlin und Rom an. Eine „Achse der Willigen“ soll geformt werden, aufgrund der Erkenntnis, dass mehrere Partner an einem Strang ziehen müssen. Denn sobald Wirtschaftsmigranten europäischen Boden betreten, egal wo, ist ganz Europa betroffen.

Angesichts dieser Bedrohung, durch eine Achse der Vernunft, hat die Linke die Faschismuskeule aus der Mottenkiste geholt. Die Bezeichnung „Achse“ ist aufgrund der historischen Vorbelastung der Achsenmächte Deutschland und Italien, während des 2. Weltkrieges, sprachlich unsensibel und zeigt, wes Geistes Kind hier am Werke sein solle.

Nun muss wohl die Bezeichnung „Achse“ aus dem Wortschatz der Mechanik und der Mathematik gelöscht werden. Eine Arbeitsgruppe linker Sprachwissenschafter muss wohl auf Kosten des Steuerzahlers alternative Bezeichnungen erfinden.

Hinzu kommt ein zweiter Fall klassisch linker Realitätsverweigerung. Erhard Busek besann sich seiner Genossenschaft, als er 1994 die Internationale im SP-Festzelt intonierte, und erklärte: „Es gibt keine Albanienroute.“ Frei nach Asterix: „Alesia. Ich kenne kein Alesia.“

[Text: G.B.; Bild: Wikipedia/R.Roletschek; Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Germany]