Die Million sogenannter Flüchtlinge, die im Vorjahr in die Bundesrepublik Deutschland kamen, waren nur die Vorhut. Denn der deutsche Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gerd Müller, sagte der „Bild“-Zeitung: „Erst zehn Prozent der in Syrien und Irak ausgelösten Fluchtwelle ist bei uns angekommen. Acht bis zehn Millionen sind noch unterwegs.“ Den Großteil dieser potentiellen Kulturbereicherer wird es wohl nach Deutschland, aber auch nach Österreich oder Schweden ziehen.

Aber die Masseneinwanderung aus dem Nahen Osten ist noch nicht alles, ist der CSU-Politiker überzeugt. Denn „die größten Fluchtbewegungen stehen uns noch bevor“, sagte Müller. Dabei bezieht er sich auf Afrika, dessen Bevölkerung sich in den nächsten Jahrzehnten verdoppeln wird. Als Beispiele nennt Müller Ägypten, dessen Einwohnerzahl auf 100 Millionen anwachsen wird und Nigeria, dessen Bevölkerung auf 400 Millionen explodieren soll. Und bei den Afrikanern wird es sich überwiegend um Wirtschafts- und Armutseinwanderer handeln. Denn Müller betont: „In unserem digitalen Zeitalter mit Internet und Handys wissen alle über unseren Wohlstand und unsere Lebensweise Bescheid.“

Auf Europa, insbesondere auf Deutschland, werden chaotische Zustände zukommen. Denn der Minister gibt freimütig zu, dass „wir eine Million, wie im vergangenen Jahr, nicht erfolgreich integrieren können“ und „wir eine Reduzierung brauchen“. Wie die massenhaften Sex-Attacken von Asylanten in Köln und anderen deutschen Städten zeigen, ist es für eine Reduzierung der Masseneinwanderung bereits zu spät, vor allem Frauen müssen nun den Preis für die unverantwortliche „Wir schaffen das“-Politik von Bundeskanzlerin Merkel bezahlen.

 

[Text: B. T.; Bild: Freud/wikimedia.org]