Schweden verkommt immer mehr zum politisch korrekten Narrenhaus. Dass musste nun auch Germund Hesslow, Professor für Neurophysiologie an der Universität Lund, erkennen. Der Wissenschafter ist nun mit Vorwürfen der „Transphobie“ und des „Anti-Feminismus“ konfrontiert, weil er in einer Vorlesung dargelegt hat, dass die Unterschiede zwischen Frauen und Männern „biologisch begründet“ sind und deshalb Geschlechter „nicht allein als soziale Konstruktionen“ betrachtet werden können.

Einer Studentin passte diese Wahrheit nicht und zeigte Hesslow an. Der Neurophysiologe wurde zu einem Gespräch mit Christer Larsson, dem Vorsitzenden des Programmausschusses für medizinische Ausbildung zitiert und daraufhin von der Universität Lund aufgefordert, sich von zwei seiner Aussagen zu distanzieren. Erstens, dass homosexuelle Frauen eine „männliche sexuelle Orientierung“ haben und dass die Frage, ob Transsexualität eine sexuelle Orientierung darstelle, eine „Definitionssache“ sei. Wie Russia Today berichtet, lehnte der Professor ein Zurückziehen seiner Kommentare ab und sagte, dass er bereits „genug getan“ habe, um seine Wortwahl „zu erklären und zu verteidigen“.

Hesslow sagte außerdem, dass manche Studenten „aus ideologischen Gründen“ bestimmte wissenschaftliche Tatsachen wie die biologischen Unterschiede zwischen Frauen und Männern einfach nicht hören wollen. Und in einer schriftlichen Antwort an Larsson schrieb er: „Irgendwann muss man die Beteiligten nach Augenmaß fragen. Wenn es für die Studenten zulässig wird, Vorlesungen aufzunehmen, um kompromittierende Formulierungen zu finden und dann die Mitarbeiter der Fakultät in Treffen und lange Briefe zu verstricken, dann sollten wir die medizinische Ausbildung aufgeben.“

[Text: B.T.; Bild: Wikipedia/pschemp; Lizenz: CC BY-SA 3.0]