Die Wahlen in Bayern sind also geschlagen und das Ergebnis lässt sich sehen: Der „Alternative für Deutschland“ (AfD) gelang der Einzug in den Landtag und sie kam auf Anhieb auf 10,2 Prozent. Die Verlierer dieses Volksvotums sind die ehemaligen „Großparteien“. Die SPD verlor mit Spitzenkandidatin Natascha Kohnen knapp elf Prozentpunkte und daher mehr als die Hälfte der letztmaligen Wähler, und kam bei 9,7 Prozent zu liegen. Und das trotz des Turbo durch die allseits beliebte Bundesvorsitzende Andrea Nahles, die Intellekt und Anmut wie sonst nur Angela Merkel in ihrer Persönlichkeit zu vereinen versteht.

Auch die CSU wurde heftig abgestraft, verlor über 10 Prozent. Daran trägt allerdings weniger Horst Seehofer, als vielmehr Angela Merkel die Hauptschuld. Seit der Einwanderungsorgie blockiert sie sämtliche Schutzmaßnahmen gegenüber der deutschen Bevölkerung. Dass der Wähler die ständige ergebnislose Rangelei zwischen Merkel und Seehofer langsam satt hat, ist nur allzu verständlich. Er will endlich einen starken Mann, der die Grenzen sichert und somit die Bevölkerung vor den ständigen „bedauerlichen Einzelfällen“ gewaltbereiter Ausländer schützt und diesen die Tür weist. Außerdem durchschaut er natürlich, dass Seehofers restriktivere Linie vielmehr der Landtagswahl als der inneren Überzeugung geschuldet ist. Beide, Seehofer wie Merkel, versuchen möglichst lange in ihren Sesseln zu kleben und eine Politik zu betrieben, über die der Wähler längst hinaus ist.

Faktum ist jedenfalls, dass die ehemaligen „Großparteien“ immer mehr Wähler und Mitglieder verlieren und langsam „ausdienen“ – oder besser: „ausherrschen“.

Neue „Bewegungen“ sind gesamteuropäisch im Aufwärtstrend. Wir stehen also an der Schwelle einer Zeitenwende und warten gespannt, was die Zukunft bringt.

[Text: A.L.; Bild: Wikipedia/Daniel749; Lizenz: gemeinfrei]