In Erfurt, die Hauptstadt des deutschen Bundeslandes Thüringen, soll nach dem Willen des politischen Establishments eine Moschee mit einem elf Meter hohen Minarett errichtet werden. Gegen dieses Projekt kommt heftiger Widerstand von der Alternative für Deutschland (AfD). An einer Kundgebung gegen den Moscheebau, zu der die patriotische Partei aufgerufen hatte, nahmen vor dem Erfurter Dom rund 1.000 Bürger teil, die wegen der Islamisierung besorgt sind. Schließlich hat die Ahmadiyya-Gemeinde, die das islamische Gebetshaus mit Turm errichten will, mit europäischen Werten nicht viel am Hut.

So sagte Björn Höcke, der AfD-Vorsitzende im Thüringer Landtag: „Das 100-Moscheen-Programm der Ahmadiyya-Gemeinde von 1989 nährt in mir den Verdacht, dass der Moscheebau in Erfurt Teil eines langfristigen Landnahmeprojektes ist.“ Höcke bezieht sich auf die Tatsache, dass 1989, als die radikal-islamische Sekte das hundertjährige Jubiläum ihrer Gründung feierte, für Deutschland das 100-MoscheemProjekt ausgerufen wurde. Auf Wunsch des Enkels des Sektengründers sollten innerhalb von zehn Jahren 100 Moscheen in Deutschland errichtet werden, und in Europa bis 1999 sogar 2.500 Moscheen.

Höcke kündigte auch an, dass die AfD nicht nur eigene politische Maßnahmen gegen den Moscheebau ergreifen, sondern auch Bürgerinitiativen tatkräftig unterstützen werde, die den Bau auf rechtsstaatliche Weise verhindern wollen. Auch ist sich der patriotische Politiker „sicher, dass die Multikulturalisierung und Islamisierung Thüringens nicht Mehrheitswille ist“.

Auffallend ist auch, dass die Ahmadiyya-Gemeinde in ganz Thüringen gerade einmal 50 bis 80 Mitglieder zählt. Nicht zuletzt deswegen sei der geplante Moscheebau mit Kuppel und Minarett ein „deutlicher Bruch mit thüringischen Traditionen“ der „nicht zu rechtefertigen“ sei, betont der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Stefan Möller. Und Möller weiter: „Muslime haben zwar einen Anspruch auf Gebetsräumlichkeiten, jedoch nicht auf Präsenz kultureller Abgrenzung von unserer Leitkultur. Genau diese Botschaft wird den Thüringern jedoch mit dem Moscheebauprojekt in seiner geplanten Form vermittelt und findet hier offenkundig keine Akzeptanz.“

 

[Text: B.T. Bild: AfD Thüringen]