Jener 18-jährige Afghane, der Dienstagfrüh in Wien-Favoriten seine 14-jährige Schwester mit mehreren Messerstichen getötet hatte, zeigt sich nach Angaben der Polizei geständig. Wie die Landespolizeidirektion Wien in einer Presseaussendung mitteilt, gab der Beschuldigte als Motiv an, „dass die 14-Jährige nicht zu den Eltern nach Hause zurückkehren wollte und diesen dadurch Kummer bereitete“. Die junge Einwanderin war zuletzt rund eine Woche in einem Krisenzentrum für Jugendliche aufhältig.

Bei aller Tragik zeigt dieses Verbrechen, wie es oftmals um die „Integration“ von Einwanderern aus kulturfremden Gebieten bestellt ist – nämlich gar nicht. So handelt es sich laut „Krone“-online um einen sogenannten „Ehrenmord“. Der mutmaßliche Mörder soll seine Tat folgendermaßen gerechtfertigt haben: „Es ist gut, dass sie tot ist“, denn sie habe „die Ehre unserer Familie beschmutzt“. Laut Landespolizeidirektion Wien lebt die afghanische Großfamilie – die Eltern haben vier Söhne und zwei Töchter – bereits „seit einigen Jahren in Österreich“.

Doch das Leben in Mitteleuropa „seit einigen Jahren“ scheint jedenfalls nicht zu einer Abkehr von afghanischen Sitten und Gebräuchen geführt zu haben. Denn das 14-jährige Opfer durfte sich nicht mit Freundinnen treffen, habe sich zu Hause „eingesperrt gefühlt“ und offenbar immer wieder die ältere Schwester „als Aufpasserin“ zur Seite gestellt bekommen, so „Krone“-online. Aufgrund der Masseneinwanderung der letzten Jahre ist zu befürchten, dass es künftig in Österreich öfter zu abscheulichen „Ehrenmorden“ kommen wird.

 

[Text: B. T.; Bild: MrDarcy/wikimedia.org]