Alternative für Deutschland (AfD) setzt zu Höhenflug an

 

Immer mehr Bundesdeutsche sind angewidert von der „Willkommenspolitik“ von Bundeskanzlerin Angela Merkel. So versammelten sich am Mittwoch 8.000 Menschen zu einer Kundgebung der Alternative für Deutschland (AfD) in der thüringischen Hauptstadt Erfurt, um ihren Unmut über die unkontrollierte Masseneinwanderung nach Deutschland kund zutun. In der Woche zuvor waren es nur 5.000 gewesen. Auf der friedlichen Kundgebung, die unter dem Motto „Asyl-Krise beenden! Grenzen sichern!" stand, waren Rufe wie „Wir sind das Volk“ und „Merkel muss weg“ zu hören.

Merkel stand auch im Mittelpunkt des Landessprechers der AfD Brandenburg, Alexander Gauland. Bezogen auf die Aussage von Kanzlerin Merkel „Wir schaffen das“ entgegnete er entschieden: „Wir wollen das gar nicht schaffen.“ Und weiter sagte er: „Wenn die Kanzlerin den Willen des Volkes nicht verstehe, müsse sie sich ein anderes Volk suchen.“ Aber vermutlich tut sie das gerade.

Nach den Turbulenzen vom Juli, als Parteigründer Bernd Lucke austrat und eine neue Partei gründete, befindet sich die AfD wieder im Aufwind. Im aktuellen Wahltrend des Magazins „Stern“ und des Fernsehsenders RTL kommt die rechtskonservative Partei auf sieben Prozent und würde damit die Fünfprozenthürde für den Einzug in den Bundestag locker schaffen. Und die am Mittwoch veröffentlichten Zahlen bedeuten eine Steigerung um zwei Prozentpunkte gegenüber der Vorwoche.

 

 

Text: B. T.
Bild: Alternative für Deutschland/wikimedia.org