In Ansbach war der Bombenattentäter als „unauffällig, nett und freundlich“ den Behörden der Stadt bekannt. Diese Auskunft gab der Leiter des städtischen Sozialamts Reinhold Eschenbacher. Dort holte sich der abgelehnte Asylant seine finanzielle Unterstützung, die er trotz Drogendelikten und Nötigung natürlich erhielt.

Er ist ein Beispiel für die Zigtausenden, die zwar keinen Asylstatus bekommen, aber trotzdem ungestört weiter in Deutschland – in Österreich ist es nicht anders – leben können. Die Einwanderer werden dann eben geduldet und leben hier zumeist auf Kosten der Steuerzahler oder gleiten in die Kriminalität ab. Die wenigen, die tatsächlich abgeschoben werden, stellen einen lächerlichen Tropfen auf den heißen Stein dar. Die häufigste Begründung für die Untätigkeit der Behörden ist die angeblich unmögliche Rückführung der Scheinasylanten, weil keine Abkommen oder ähnliches mit den Herkunftsländern bestünden.

Folglich ist es de facto ein Leichtes, sich den Aufenthalt in Europa zu erzwingen. Denn aus der sogenannten Duldung kann, bei nicht auffälligen Einwanderern, nach einigen Jahren (offiziell frühestens nach 18 Monaten) sogar ein dauerndes Bleiberecht in Deutschland entstehen. Der Attentäter von Ansbach war jedoch bereits polizeibekannt. Warum er daher noch weiter durchgefüttert wurde, ist unklar. Angeblich hätte er nach Bulgarien ausgewiesen werden sollen.

Sicherlich gibt es noch weit mehr „nette und freundliche“ Scheinasylanten, wie dieser Syrer es war. Die relativ sicheren Zeiten sind jedenfalls endgültig vorbei, da keiner weiß, wer sich noch alles unter den Millionen Asylinvasoren, die über ganz Deutschland und Österreich verteilt wurden, gewalttätig in Erscheinung treten wird.

 

[Text: H. W.; Bild: ZZ-Archiv]