Die Grünen, die bei der Nationalratswahl aus dem Parlament geflogen sind, scheint die Hetze gegen die FPÖ weiterhin das wichtigste politische Anliegen zu sein. So veranstaltet die Grüne Bildungswerkstatt Tirol gemeinsam mit dem Institut für Soziologie der Universität Innsbruck eine „interdisziplinäre Vorlesungsreihe“ zum Thema „Die Dynamik der gegenwärtigen Rechten“. Ziel ist wohl, die FPÖ anzupatzen und ins rechtsextreme Eck zu stellen.

Im Rahmen dieser Vorlesungsreihe darf etwa Bernhard Weidinger vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DÖW) über „Völkische Verbindungen – Burschenschaften in Österreich“ plaudern. Vertreten ist auch das bundesdeutsche Pendant zum DÖW, die Antonio-Amadeu-Stiftung. Eine Mitarbeiterin dieser linkslinken Stiftung wird ihre Ansichten zum Thema „Genderreflektierte Rechtsextremismusprävention“ zum Besten geben. Die Gründerin und Vorstandsvorsitzende der Antonio-Amadeu-Stiftung, Anetta Kahane, war übrigens als „IM Victoria“ für die Stasi, den Geheimdienst der kommunistischen DDR-Diktatur, tätig.

Den hohen Ansprüchen der 68-er-Ideologie gerecht wird sicherlich auch die Vorlesung über „Maskulinitätskonstruktionen und restriktive Flüchtlingspolitik“. Klare Worte zu dieser Vorlesungsreihe findet der Bundesobmann des Rings Freiheitlicher Studenten, Felix Mayrbäurl: „Mit Wissenschaftlichkeit hat das wohl absolut nichts mehr zu tun.“ Zudem ist es für den blauen Studentenvertreter ein Skandal und Armutszeugnis gleichermaßen, dass eine offizielle Vorlesungsreihe der Universität Innsbruck von einer Parteiakademie wie der Grünen Bildungswerkstatt organisiert sei.

[Text: B. T.; Bild: Machno/wikimedia.org]