Um gegen eine ihr missliebige demokratische Entscheidung des französischen Volkes zu Felde zu ziehen, ist der selbsternannten „Nazijägerin“ Beate Klarsfeld anscheinend jedes Mittel recht. „Wir haben ein bisschen Angst, dass 1933 vergleichbar wird mit 2017 hier in Frankreich und Marine Le Pen Präsidentin werden kann“, sagte sie dem „Deutschlandfunk“. Außerdem behauptete die deutsch-französische Doppelstaatsbürgerin, „mit einer Marine Le Pen als Präsidentin würden wir wahrscheinlich wie viele Juden Frankreich verlassen müssen“.

Im vergangenen Jahr haben rund 5.000 Juden Frankreich in Richtung Israel für immer verlassen. Grund dafür ist der wachsende islamische Antisemitismus, der eine Folge der von linker Seite forcierten Masseneinwanderung aus moslemischen Ländern ist. So gehört es zum traurigen Alltag in Frankreich, dass es immer wieder zu Übergriffen auf Juden durch Mohammedaner kommt.

In Österreich tat sich Beate Klarsfeld 1986 als eine der Speerspitzen der internationalen Kampagne gegen den damaligen ÖVP-Präsidentschaftskandidaten und ehemaligen UNO-Generalsekretär Kurt Waldheim hervor. 2012 kandidierte Klarsfeld für die Partei „Die Linke“ – das sind die Nachfolger der „DDR“-Kommunisten – für das Amt des deutschen Bundespräsidenten. Und wie die Zeitung „Die Welt“ am 4. März 2012 berichtete, „hat Klarsfeld seit 1966 intensiv mit der SED und dem Ministerium für Staatssicherheit kooperiert“, um Material für ihre Angriffe auf den damaligen westdeutschen Bundeskanzler Georg Kiesinger zu erhalten, der 1933 Mitglied der NSDAP wurde.

Während sich Klarsfeld als „moralische Instanz“ darzustellen versucht, fand sie es offenbar normal, eng mit der Stasi zusammenzuarbeiten, die sich schwerster Menschenrechtsverletzungen schuldig gemacht hat. Denn „Die Welt“ zitiert auch einen ehemaligen Mitarbeiter des „Ministeriums für Staatssicherheit“ (MfS), wie die Stasi amtlich hieß, mit folgenden Worten: „Die Journalistin Beate Klarsfeld war regelmäßig Kontaktfrau einer legalisierten Außenstelle des MfS.“

 

 

Text: B. T.
Bild: Claude Truong-Ngoc / Wikimedia Commons - cc-by-sa-3.0