In Vorarlberg findet heute die 165. Hauptversammlung der Bundesarbeiterkammer statt. Dabei brachte die Fraktion der Grünen GewerkschafterInnen eine Resolution ein, welche die von der Regierung geplante Verankerung eines „wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandortes“ in der österreichischen Verfassung verhindern soll. Die offizielle Begründung dafür: „Es würde damit das Ungleichgewicht zwischen wirtschaftlichen und ökologischen Interessen zulasten der Umwelt verschoben“

Der Antrag wurde von der Bundesarbeiterkammer mehrheitlich angenommen.

Ein höchst bemerkenswertes Ergebnis für die Standesvertreter der Arbeitnehmer. Schließlich sind es gerade sie, die von einem wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort profitieren. Es sind ihre Arbeitsplätze, die auf diese Weise gesichert werden. Aber die Opposition, auch außerhalb des Parlaments, ist dem verblieben Rest der Grünen und den Roten wohl wichtiger.

[Text: W.T.; Bild: Wikipedia.org/Robert Heilinger; Lizenz: Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported]