„Wir schaffen das!“ posaunte im vergangenen Jahr Bundeskanzlerin Angela Merkel, als die Grenzen der Bundesrepublik Deutschland für sogenannte Flüchtlinge geöffnet wurden. Der „Datenreport“ 2016“, eine mehr als 450 Seiten umfassende Studie, die von Wissenschaftern des Statistischen Bundesamts, der Bundeszentrale für politische Bildung und des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) erstellt wurde, kommt jedoch zu einem ganz anderen Ergebnis: Die Einwanderung bringt nicht die angeblich von der Wirtschaft händeringend gesuchten Facharbeiter ins Land, sondern überdurchschnittlich viele Analphabeten und potenzielle Sozialhilfebezieher.

So wird festgestellt, das 35 Prozent der „Bevölkerung mit Migrationshintergrund“ im Alter von 25 bis 64 Jahren 2014 keinen berufsqualifizierenden Abschluss hatten. Bei den Einheimischen sind es hingegen nur neun Prozent. Es fällt auch auf, dass das Bildungsniveau der Einwanderer umso niedriger ist, desto entfernter ihr Heimatland ist.

Wenig überraschend sind Einwanderer häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen als Einheimische. Und die syrischen Diplomingenieure und irakischen Ärzte, die angeblich in Massen nach Deutschland strömen, entpuppen sich rasch als ein Märchen der Gutmenschen. So wird im „Datenreport 2016“ festgestellt: „Bei den Syrern hat sich von Mitte 2011 bis Mitte 2015 die Zahl der Arbeitslosen mehr als versechsfacht.“ Und an anderer Stelle heißt es: „Bei den Syrern und den Irakern hat die Arbeitslosigkeit sogar deutlich stärker als die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zugenommen.“

Zahlreiche Einwanderer sind Sozialhilfebezieher und fallen somit den Steuerzahlern zur Last. In der nüchternen Sprache der Wissenschafter liest sich das folgendermaßen: „Die ungünstige Entwicklung der Arbeitslosigkeit derjenigen Ausländergruppen, die einen großen Teil der Flüchtlinge stellen, spiegelt sich in der Zahl der Hilfebedürftigen wider, die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (Hartz IV) erhalten. So ist unter den Syrern die Zahl der Leistungsempfänger (einschließlich der Kinder) von 2012 bis Mitte 2015 fast um das Fünffache gestiegen.“ Ebenfalls große Zuwachsraten von Hartz-IV-Beziehern waren bei Afghanen, Pakistanis, Somalis und Eritreern zu verzeichnen.

 

[Text: B. T.; Bild: ZZ-Archiv]