Eine weitere Facette der über das Asylwesen stattfindenden Masseneinwanderung ins österreichische Sozialsystem brachte nun die Beantwortung einer von der freiheitlichen Familiensprecherin Anneliese Kitzmüller eingebrachten Anfrage zutage. Wie Familienministerin Sophie Karmasin bekanntgab, betrug 2016 der „Aufwand an Familienbeihilfe für Personen mit Flüchtlingsstatus“ 44.896.995,20 Euro.

Ein Vergleich mit den Jahren zuvor zeigt, dass die Ausgaben für Familienbeihilfe für Flüchtlinge geradezu explodieren. 2013 wurden dafür rund 27,7 Millionen Euro ausgegeben, 2014 knapp 30 Millionen Euro und im Jahr 2015 bereit 38,9 Millionen Euro. Die Familienbeihilfe ist eine Leistung aus dem Familienlastenausgleichsfonds.

Hinzu kommen noch weitere Leistungen in Millionenhöhe. 2016 machte der Aufwand für das Kinderbetreuungsgeld (Karenzgeld) für „Asylberechtigte“ exakt 21.963.651,74 Euro aus. Dabei handelt es sich, wie der Anfragebeantwortung zu entnehmen ist, um 6.362 Fälle. In 174 Fällen wurden insgesamt 554.587,58 Euro Kinderbetreuungsgeld an sogenannte subsidiär Schutzberechtigte ausgezahlt, und die Aufwendungen für die Beihilfe zum Kinderbetreuungsgeld schlugen mit rund 3,4 Millionen Euro zu Buche. Die Beihilfe wurde in 3.231 Fällen gewährt, anspruchsberechtigt sind Niedrigverdiener. Ärzte, Ingenieure oder hochqualifizierte Facharbeiter sind also unter den „Flüchtlingen“ nur sehr spärlich gesät.

 

[Text: B. T.; Bild: G. Kraftschik/flickr]