Der als sozialistischer Wunderwuzzi und möglicher Faymann-Nachfolger gehandelte ÖBB-Chef Christian Kern versuchte sich in den letzten Wochen, als Heros der heimischen Gutmenschen-Szene zu profilieren, indem er hunderttausende Flüchtlinge gratis durchs Land kutschieren ließ. Dadurch sind dem im Staatsbesitz befindlichen Unternehmen und letzten Endes den heimischen Steuerzahlern durch die Transporte sowie durch Reinigung und Schäden gewaltige Kosten entstanden.

Als nun die FPÖ Strafanzeige gegen Kern eingebracht hat – laut Gesetz sind die ÖBB verpflichtet, gut zu wirtschaften – übt sich der Chef der Bundesbahnen in Beschwichtigungen, Schönrednerei und faulen Schutzbehauptungen. So seien die Schäden nicht so groß, und wenn Hooligans mit der Bahn zu Fußballspielen fahren, würden größere Schäden entstehen, er hätte ja gar keine andere Wahl gehabt, als die sogenannten „Schutzsuchenden“ von der ungarischen zur bayerischen Grenze zu transportieren, und überhaupt hätte er einen größeren Schaden abgewendet, weil die sogenannten Flüchtlinge sonst auf den Gleisen marschiert und damit den Bahnverkehr unterbrochen hätten. Wie unzählige Bilder zeigen, benützen die ungebetenen Gäste lieber Straßen und Autobahnen als die steinigen Gleise.

Ob die politisch dominierte Justiz Kern, für den die Unschuldsvermutung gilt, wegen Untreue verurteilen wird, ist freilich mehr als fraglich. Außer Zweifel steht hingegen, dass es die Freiheitlichen und nicht Kern sind, die versuchen, von den ÖBB und damit von den Steuerzahlern Schaden abzuwenden.

 

 

Text: A. M.
Bild: Christoph Altrogge