Auf der Welle der Zeitgeists und der Anbiederung an Mohammedaner reitet Mattel. Der US-Spielzeughersteller, der für seine Barbie-Puppen weltweit bekannt ist, kündigte die Herausgabe eines neuen Modells an, und zwar einer Barbie mit Hidschad. Der Hidschad ist eine Form des islamischen Kopftuches, das Haare, Hals und Brust bedeckt.

Merkwürdig ist die Begründung, warum nun eine Hidschab-Puppe produziert werden soll. Laut Mattel handelt es sich um ein weiteres Produkt aus der „Sheroes“-Kollektion. „Sheroe“ ist ein Kunstwort, das sich aus „she“ (sie) und „hero“ (Held) zusammensetzt, und mit dieser Kollektion will Mattel laut eigenen Angaben weibliche Vorbilder feiern, die Mädchen inspirieren sollen und ihnen zeigen, „dass Mädchen alles werden können, was sie wollen“.

Vorbild für Hidschab-Barbie ist die Säbelfechterin Ibtihaj Muhammad, die für die USA bei den Olympischen Sommerspielen 2016 angetreten war und dabei einen Hidschab getragen hatte. Muhammad, die mit der US-Damenmannschaft die Bronzemedaille geholt hatte, ist übrigens die Tochter afroamerikanischer Eltern, die zum Islam konvertierten.

Unklar ist, welche „Vorbildrolle“ Muhammad hat. Soll sie ein Vorbild für die weltweite Islamisierung sein? Oder gar ein Vorbild für das Tragen des islamischen Kopftuches, das vielen als Symbol der Unterdrückung der Frauen im Islam dient?

 

[Text: B. T.; Bild: Ibtihaj /twitter]