Nun hat die schwedische Zeitung „Dagens Nyheter“ aufgedeckt, was schon lange vermutet worden war: Dass nämlich die schwedische Polizei die Öffentlichkeit in Sachen Asylanten- und Ausländerkriminalität aus Gründen der politischen Korrektheit belügt. Wie „Dagens Nyheter“ berichtet, versieht die Polizei Informationen zu Verbrechen und Gewalt, bei denen Asylanten Opfer oder Tatverdächtige sind oder die in oder in der Nähe von Asylantenheimen verübt werden, mit dem Geheimhaltungscode „291“. Das bedeutet laut entsprechender Polizeianweisung: „Nichts soll nach außen dringen!“

Auf der deutschen Internetseite der russischen Nachrichtenagentur Sputniknews heißt es weiter: „Die Ermittlungen von Straftaten, die durch Migranten oder gegen Migranten begangen wurden, Vergewaltigungsfälle in Asylzentren und ähnliche Bedrohungen sind der Zeitung zufolge mit dem Code 291 versehen, was so viel heißt, wie geheim.“ Es war übrigens die schwedische Ausländerbehörde, die auf die Polizei den Druck ausgeübt hat, einen Geheimhaltungscode zu erlassen.

Darüber hinaus gibt es bei der Stockholmer Polizei eine interne Anweisung, wonach bei sogenannten „Alltagsverbrechen“ wie Einbruch oder Diebstahl hinsichtlich des Tatverdächtigen keine Angaben über Hauptfarbe und Staatsbürgerschaft gemacht werden dürfen. „Wir wollen nicht, dass ethnische Gruppen als Kriminelle gebrandmarkt werden“, begründete ein Polizeisprecher diesen Akt politisch korrekter Selbstzensur.

Das skandinavische Land dürfte in Europa kein Einzelfall sein. Auch in Österreich gibt es Tendenzen, der Bevölkerung das Ausmaß der von den angeblich „Schutzsuchenden“ verübten Delikte zu verschweigen. Selbstverständlich leistet der normale Polizist ausgezeichnete Arbeit. Aber die höheren Beamten stehen in direktem Einfluss der Politik, weshalb sie in zahlreichen Fällen gutmenschliche Anweisungen ausführen müssen – wohl wissend, dass das einen klaren Fall von Amtsmissbrauch darstellt.

 

[Text: A. M.; Bild: Riggwelter/wikimedia.org]