Nachdem die ungarische Grenze dicht ist, hat sich die serbische Regierung entschlossen, mit Bussen die Flüchtlinge von der mazedonischen zur serbischen Grenze zu bringen. Kroatien hat signalisiert, bereit zu sein, die Durchreise in den Schengen-Raum zu ermöglichen. Es entsteht also eine neue Balkan-Route, auf der sich in den nächsten Tagen Zehntausende in Richtung Kärnten und Steiermark aufmachen werden.

In der Europäischen Union und bei den Beitrittskandidaten herrscht also die wahnsinnige Haltung vor, das Problem der Masseneinwanderung aus dem Nahen Osten und aus Afrika nach dem Florianiprinzip zu lösen. Flüchtlinge – ob tatsächliche oder Wirtschafts- und Armutsmigranten – werden mangels effektiver Kontrollen der EU-Außengrenzen ins Land gelassen oder sogar von Spitzenpolitikern wie der deutschen Kanzlerin Angela Merkel ermuntert, nach Europa zu kommen. Die staatliche Unterstützung dieser Politik – auch durch Österreich – bedeutet nichts anderes, als sich am Untergang des Abendlandes mitschuldig zu machen.

 

A. M.

 

(Bild: Andreas Ruttinger)