Sergej Polunin gilt als Superstar in der internationalen Ballettszene. Doch die Pariser Oper will den 29-Jährigen nicht mehr für eine Aufführung von „Schwanensee“ im Februar engagieren. Grund seien Äußerungen des Ukrainers, die mit den Werten des Opernhauses „unvereinbar“ seien. Tatsächlich fiel Polunin in Ungnade, weil er gegen die neue Zivilreligion der politischen Korrektheit verstoßen hatte. Ende des vergangenen Jahres machte der Tänzer auf Instagram deutlich, dass er nicht von der Verherrlichung der Homosexualität hält.

In etwas holprigem Englisch schrieb Polunin an alle seine Berufskollegen, dass es auf der Bühne bereits eine Ballerina gebe weshalb es keine zweite brauche. Zudem sollte „ein Mann ein Mann und eine Frau eine Frau sein. Männliche und weibliche Energien schaffen ein Gleichgewicht. Deshalb hast du Eier“. Überhaupt stellte der Tänzer die Frage, was mit den Männern los sei. Frauen würden versuchen, die Männerrolle einzunehmen, „weil du sie nicht f…. und weil du eine Schande bist“. Nicht dem linken Zeitgeist vereinbar ist auch Polunins Äußerung, Männer seien die Anführer ihrer Familien.

Abschließend forderte der Balletttänzer seine (homosexuellen) Geschlechtsgenossen auf, sie sollten aufhören schwach und stattdessen „ein Mann, ein Krieger“ sein. Jedenfalls hat Polunin für verweichlichte Männer „keinen Respekt“ und sagt ihnen voraus, dass „das Leben dich niederschlagen, in die Knie zwingen und ausschwemmen wird“.

[Text: B.T.; Bild: wikipedia.org/Allan warren; Lizenz: CC BY 3.0]