Die Ladeninhaber im Nordstan-Einkaufszentrum in der schwedischen Großstadt Göteborg sind verzweifelt. Banden junger Einwanderer treiben ihr Unwesen, terrorisieren und greifen sogar Bürger tätlich an, wie die Zeitung „Expressen“ unter Berufung auf die lokale Polizei berichtet. Dem Zeitungsbericht zufolge wird auch die Polizei eingeschüchtert und ergreift wegen gestiegener Drohungen gegen Ladeninhaber spezielle Maßnahmen.

Der schwedischen Zeitung zufolge beginnt der Einwanderer-Terror in der Regel gegen acht Uhr abends, und die Banden übertreffen zahlenmäßig die Polizei. „Seit letztem Herbst sehen wir einen Anstieg, meistens handelt es sich um unbegleitete Minderjährige, die sich hier in Nordstan aufhalten. Am Abend handeln sie mit Drogen und zwischen einzelnen Gruppen kommt es zu Gewalt. Wenn es in ihren Heimatländern Konflikte gibt, dann bringen sie diese zu uns“, sagte der Polizeioffizier Jonas Bergqvist „Expressen“. Was Bergqvist beschreibt, ist auch aus anderen europäischen Großstädten, darunter Wien, bekannt. Bergqvist berichtete auch, dass er und seine Kollegen bei einem Einsatz zu Silvester von rund 150 Einwanderern umzingelt wurden.

Die schwedischen Behörden registrieren, dass die Steigerung der Kriminalität mit dem Zuwachs an illegalen Einwanderern einhergeht. Oftmals handelt es sich dabei um Jugendliche aus Syrien, Afghanistan und Marokko. Besorgniserregend ist die Gewaltbereitschaft, die die jungen Kulturbereicher aus dem Orient an den Tag legen. Ein – offenbar einheimischer – Jugendlicher, der beraubt wurde, gab an, dass ihm eine Glasscherbe an die Kehle gehalten wurde. Und ein Ladenbesitzer, der zu Hilfe eilen wollte, wurde ebenfalls bedroht.

 

[Text: B. T.; Bild: Håkan Dahlström/flickr]