Die von gutmenschlicher Seite gebetsmühlenartig wiederholte Behauptung, bei den Einwanderern aus Syrien, dem Irak oder anderen Ländern handle es sich um gut ausgebildete Facharbeiter oder Ingenieure, die von der Wirtschaft händeringend gesucht werden, erweist sich immer deutlicher als dreiste Lüge. So sagte der Chef des deutschen Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Frank-Jürgen Weise, der „Rheinischen Post“: „Unseren Fachkräftebedarf decken wir niemals aus der Fluchtmigration.“ Kein Wunder, ist doch jeder vierte Asylant als Leiharbeiter beschäftigt, gefolgt von Dienstleistungen wie Gebäudereinigung, für die keine besonders hohe berufliche Qualifikation erforderlich ist.

Statt dessen findet eine (Massen-)Einwanderung ins Sozialsystem statt. Laut Weise haben zwischen April 2015 und April 2016 nur rund 30.000 sogenannte Flüchtlinge einen Arbeitsplatz gefunden. Und „auf der anderen Seite“, so der BAMF-Chef, „haben wir aus dem Kreis der Asylbewerber heute schon 130.000 Menschen die arbeitslos in der Grundsicherung leben“.

Die „Geflüchteten“, wie Weise die Einwanderer in dem Interview mit der „Rheinischen Post“ politisch korrekt bezeichnet, werden zu einer noch viel größeren Belastung des bundesdeutschen Sozialsystems werden. Bekanntlich kamen im Vorjahr rund eine Million Einwanderer als „Flüchtlinge“ nach Deutschland, wobei die meisten Asylverfahren noch gar nicht abgeschlossen sind. „Bei den Asylanträgen zielen wir darauf, dass wir noch in diesem Jahr die Anträge aus 2015 und früher erledigen“, teilte Weise mit. Und als besonderes Problem erweisen sich „Flüchtlinge“, die ohne oder mit gefälschten Dokumenten ins Land gekommen waren. Sie machen Weise zufolge 60 Prozent der Fälle aus.

 

[Text: B. T.; Bild: ZZ-Archiv]