Nicht nur in Österreich sorgt der Ansturm illegaler Einwanderer, die als Asylanten im Land bleiben wollen, für Probleme, sondern auch in der Bundesrepublik Deutschland. So titelt die „Berliner Zeitung“: „Berliner Behörden brechen unter Flüchtlingsansturm zusammen.“ Die Zeitung schreibt, dass alleine im Juni 2.831 sogenannte „Flüchtlinge“ neu in die Hauptstadt kamen – im Juni 2014 waren es 884. Für das gesamte Jahre 2015 rechnen die Behörden mit 20.000 bis 22.000 zusätzlichen Asylanten in Berlin.

Weiters berichtet das Blatt, dass am 6. Juli ein neuer Rekord bei den Vorsprachen im für die Unterbringung zuständigen Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) aufgestellt wurde – rund 1.900 Asylanten meldeten sich dort. Dann zitiert die „Berliner Zeitung“ die frühere Ausländerbeauftragte Barbara John (CDU): „Wir sind in einer Krisensituation. Die Behörden schaffen das einfach nicht; sie können es nicht schaffen. Sie sind einfach nicht dafür ausgestattet, die Systeme brechen langsam zusammen oder erlahmen erstmal.“

 

[Text: B. T. Bild: © A.Savin, Wikimedia Commons]