Nächste Woche wird in Tirol das sogenannte „Bilderberger-Treffen“ stattfinden. Es handelt sich dabei um ein „privates“ Geheimtreffen der Mächtigen dieser Erde – ob Wirtschaftsbosse, Finanzmagnaten oder Staatschefs wie Merkel, Hollande, Faymann und Co. werden sich in gemeinsam mit rund 120 anderen geladenen Gästen austauschen – und das alles unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Grund genug, dass zahlreiche Kritiker auf den Plan gerufen werden, die dahinter eine intransparente Machtausübung vermuten.

Ähnlich dem G7-Gipfel werden daher schwere Proteste erwartet, was wiederum einen Polizei-Großeinsatz mit rund 2.100 Polizisten auf den Plan ruft. Die Kosten dafür sind so gar nicht „privat“ – sie werden von der öffentlichen Hand getragen. Dabei gibt es im übrigen auch strenge Grenzkontrollen, die gewaltbereite Demonstranten von der Einreise abhalten sollen.

Da über die Brenner-Grenze laut Schätzungen täglich auch rund 120 illegale Flüchtlinge nach Österreich einreisen, dürften die Kontrollen einen positiven Nebeneffekt mit sich bringen – die Behörden rechnen mit vermehrten Aufgriffen illegaler Einwanderer. Gespannt darf man also abwarten, ob die Forderung nach Grenzkontrollen hier ihre Bestätigung finden wird, oder die Illegalen gewarnt sind.

 

F. W. M.

 

 

(Bild: Steindy/wikimedia.org)