Einmal mehr hagelt es heftige Kritik gegen Bildungsministerin Heinisch-Hosek. Jetzt hat sich der Österreichische Pennälering (ÖPR), die traditionelle Schülervertretung der farbentragenden Gymnasiasten, dem vernichtenden Urteil zu dem Schul-Reformchaos der beiden sozialistischen Ministerinnen Claudia Schmied und Gabriele Heinisch-Hosek angeschlossen. „Die Neue Mittelschule ist gescheitert. Trotz Zusatzkosten von jährlich mehr als 300 Millionen Euro sind die Ergebnisse schlechter als bei der klassischen Hauptschule“, stellt ÖPR-Vorsitzender und Landtagsabgeordneter Udo Guggenbichler fest. Insbesonders die individuelle Fördermöglichkeit durch Leistungsgruppen sei verloren gegangen, beklagte Guggenbichler in seiner Presseaussendung.

„In der Hauptschule gab es in den Hauptfächern drei Leistungsgruppen, wodurch auf das Niveau der jeweiligen Gruppe gezielt eingegangen werden konnte. Dies ist nun in der Neuen Mittelschule untersagt“. Es habe eine Nivellierung nach unten stattgefunden und das Ziel einer Leistungsangleichung an die Unterstufe der Gymnasien sei weiter entfernt, denn je.

„Das bildungspolitische Schlachtfeld, welches die Ministerinnen Schmied und Heinisch-Hosek hinterlassen, ist unverantwortlich gegenüber unseren Kindern und der Zukunft unseres Landes. Ideologische Bildungspolitik darf nicht auf dem Rücken der Schüler gemacht werden. Ein differenziertes Schulsystem mit Volksschule, Hauptschule und Gymnasium ist das Um und Auf um unsere Jugend auf das kommende Leben vorzubereiten und sicher nicht irgendwelche weltfremden Genderfantasien, wie sie die sogenannte Bildungsministerin unseren Kindern verordnen will“, kritisierte Guggenbichler.

 

W. T.

 

 

(Bild: ZZ-Archiv)