Linke scheinen in letzter Zeit von ihren eigenen Aussagen oder ihrem eigenen Handeln besoffen oder „high“ zu werden. So plapperte sich Margot Käßmann beim Kirchentag bei der „Bibelarbeit“ in einen Rederausch und und erntete einen sogenannten Shitstorm. Bei dieser Bibelstunde erklärte die Reformationsbotschafterin, wie böse die AfD nicht sei. Dazu kritisierte sie das AfD-Grundsatzprogramm, in dem „eine höhere Geburtenrate der einheimischen Bevölkerung gefordert wird. Die Theologin erklärte: „Frauen sollen Kinder bekommen, wenn sie ‚biodeutsch‘ sind. Das ist eine neue rechte Definition von „einheimisch“ gemäß dem sogenannten kleinen Arierparagraphen der Nationalsozialisten, zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern. Da weiß man, woher der braune Wind wirklich weht.“ Nun fühlt sich Käßmann schrecklich missverstanden, da ihre Aussage nur unvollständig, also der letzte Teil wiedergegeben wurde. Die Unterstellung, alle Deutschen als Nazis bezeichnet zu haben, nannte sie „lächerlich und absurd“. Zudem erklärte sie: „Die Erfahrung, dass etwas bewusst falsch dargestellt wird, mache ich aber zum ersten Mal. Es macht zornig, und du fühlst dich auch hilflos, weil du es nicht geraderücken kannst“. Vielleicht hat ja Käßmann demnächst mehr Verständnis für die AfD, da soll so etwas schon öfter vorgekommen sein. Willkommen in der Realität, Frau Bischöfin. Gänzlich andere Probleme bewegen derzeit den Grünen Volker Beck. Die CDU/CSUgeführten Bundesministerien wollen beim Christopher-Street-Day keine Regenbogenfahnen hissen und berufen sich auf den Flaggenerlass des Innenministeriums, der keine Regenbogenfahnen vorsieht. „Dass auch in diesem Jahr keine Regenbogenflaggen vor Ministerien wehen dürfen, ist ein Armutszeugnis“, wettert der grüne Homo-Lobbyist und wirft mit harten Worten um sich, indem er die Weigerung, Werbung für Homosexualität zu machen, als „pickelhaubig, vorgestrig und provinziell“ bezeichnet.

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