Linksextreme Gewalt und linksfaschistische Umtriebe versuchen die Systemmedien unter den Teppich zu kehren so gut es geht. Ein Beispiel dafür lieferte am 24. Juli das „heute journal“ des ZDF. Der bundesdeutsche Staatssender berichtete über den neuesten Bericht des Verfassungsschutzes. In der Einleitung hieß es, von allen Formen des Extremismus gäbe es mehr.

Als erstes Beispiel wurde der Rechtsextremismus genannt. So erfuhr der Zuschauer, dass es laut Verfassungsschutz 18.000 „Reichsbürger“ und „Selbstverwalter“ gäbe. Von diesen seien 950 als „rechtsextrem“ einzustufen, und viele seien im Besitz von Waffen und gewaltbereit. In dem Bericht waren zudem Aussagen von Horst Seehofer zu sehen, die der Innenminister bei einer Pressekonferenz tätigte. Zu Wort kommen durfte auch die Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke von der Partei „Die Linke“. Die Politikerin, die der Nachfolgepartei der DDR-Kommunisten angehört, faselte etwa von der „Verharmlosung von Rechtsextremismus und Rassismus“.

Deutlich kürzer abgehandelt wurde das Beispiel Nr. 2, der Islamismus. Anscheinend ist diese Form des Extremismus für das ZDF ein geringeres Problem, obwohl Islamisten bereits Anschläge in Deutschland verübten, die Todesopfer gefordert hatten. Aber immerhin wurde auch ein Video eingeblendet, auf welchem zu sehen war, wie der IS Kindern Tötungstechniken beibringt. Zu Wort kam nur Seehofer alleine, nicht aber Kritiker von Merkels Einwanderungspolitik.

Schließlich wurde – noch kürzer – das Beispiel Nr. 3 abgehandelt, nämlich der Linksextremismus. Schade, denn es wäre interessant gewesen zu erfahren, wie und warum 2017 die Zahl der Gewalttaten bei den linksfaschistischen Ausschreitungen gegen den G20-Gipfel in Hamburg „dramatisch nach oben schnellten“ und warum die Zahl der Mitglieder der linksextremen Szene, die laut Inlandsgeheimdienst 30.000 Personen umfasst, weiter steigt.

[Text: B.T.; Bild: Screenshot heute journal (ZDF)]