Der britische Arbeitsminister Ian Duncan Smith sieht in der unkontrollierten Einwanderung unter dem Deckmantel der Asylsuche eine große Gefahr für Europa. Seiner Ansicht nach hat in der EU durch die Masseneinwanderung ein Zerfallspross eingesetzt und deshalb sollte Großbritannien auch aus der EU austreten. Die Spannungen innerhalb der Gemeinschaft nehmen zu und Auslöser sind die unterschiedlichen Positionen in der Einwanderungsfrage.

Der Minister meint: „Es scheint, als sei die EU unfähig, die massive Einwanderungswelle, nicht nur aus Syrien, sondern auch aus diversen anderen Ländern, in den Griff zu bekommen…“ Er stellt daher die Frage, was passiert wenn die Massen dereinst Aufenthaltstitel oder Pässe ausgestellt bekommen haben? Er fragt daher: „Und was machen wir, wenn diese Leute eines Tages nach Großbritannien kommen?“ Er geht davon aus, dass man das bei der derzeitigen Rechtslage unmöglich kontrollieren, oder gar steuern könnte. Der frühere Vorsitzende der konservativen Tories stellt sich damit ebenso wie Londons Bürgermeister Boris Johnson, gegen Premier David Cameron. Boris Johnson wird nach Meldungen der BBC für einen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union werben.

 

[Text: H. W.; Bild: Brian Minkoff - London Pixels/Wikimedia.org]