Zwar kommt es im Norden Burkina Fasos immer wieder zu Kämpfen mit den Terrorgruppen Boko Haram und Al Kaida. Den österreichischen Soldaten drohte allerdings keine Gefahr. „Die Lage in der Umgebung des Camps der Militärakademie war stabil.“ äußerte sich Oberst Weissenbacher zu dem aktuellen Einsatz.

Dort werden unter anderem die Soldaten aus Burkina Faso darin trainierten, Verwundete richtig zu bergen und zu versorgen. Neben Soldaten des Jagdkommandos besteht das Österreichische Kontingent auch aus Sanitätspersonal, Ärzten und Psychologen. Besonders bemerkenswert ist dabei die hohe Zahl an Milizsoldaten: 50 Prozent der Österreicher, darunter auch zwei Chirurgen und Schieß-Ausbildner.

Ein wichtiges Ziel für Österreich ist es „Probleme schon vor Ort lösen“ erklärte Verteidigungsminister Mario Kunasek zur Übung „Flintlock". Kunasek sieht darin auch die Hoffnung die illegale Migration Vorort zu bekämpfen: „Wichtig ist, dass wir uns im Sinne der Außen- und Sicherheitspolitik für mehr Stabilität in Afrika engagieren. Illegale Migration, zum Beispiel, kann nur verhindert werden, wenn wir in den Herkunftsländern für stabile und sichere Verhältnisse sorgen.“

Der internationale Einsätze war für das österreichischen Bundesheeres besonders wichtig: Staub, extreme Hitze - und die Terrorzone des Landes stellten neue Herausforderungen dar. Zu der großartig gemeisterten Leistung berichtet Oberst Rudolf Weissenbacher: „Uns wurde auch von US-Spezialeinheiten bestätigt, dass wir sehr gute Arbeit geleistet haben. Und wir konnten wichtige Erfahrungen, weiteres Know-how für uns dazugewinnen.“

[Text: A.P.; Bild: Bundesheer/Pusch; Lizenz: -]