Woran merkt man, dass in Österreich Wahlkampf ist? Richtig, daran, dass die linken Systemmedien die Nazi-Keule gegen die FPÖ auspacken. So auch jetzt wieder. „Der Standard“ warf dem Nationalratsabgeordneten der FPÖ, Johannes Hübner, vor, bei einem Vortrag in Thüringen „antisemitische Witze“ gemacht zu haben. Ein Vorwurf, der von Hübner als völlig absurd zurückgewiesen wurde.

Eine dahinter stehende Wahlkampfstrategie entlarvt sich allein schon aus der Tatsache, dass der angesprochene Vortrag bereits vor mehr als einem Jahre stattgefunden hat. Niemand wird ernsthaft annehmen, dass der „Standard“, der nicht nur durch seinen Namen stets Wert darauf legt, eine „Qualitätszeitung“ zu sein, 13 Monate braucht, um in Kenntnis dieser angeblich „antisemitischen Äußerungen“ zu gelangen. Diese plumpe Vorgehensweise der politischen Gegner der FPÖ im Verein mit den ihnen nahestehenden Medien offenbart sich auch für den unbedarften Laien dadurch, dass diese Meldung sofort von Christian Kern aufgegriffen wurde.

Der Bundeskanzler entblödete sich nicht, diesen, über ein Jahr alten, Vortrag Hübners zu kommentieren. Da muss man sich schon fragen, haben wir nicht genug Aufgaben für unseren Regierungschef, oder kann dieser nicht erkennen, was wichtig für unser Land und seine Bürger ist.

Die Wähler werden diese Frage am 15. Oktober zu beurteilen wissen. Und sie werden es so tun, wie sie es in den letzten Jahrzehnten getan haben: Mit Zugewinnen für die FPÖ und Abstrafungen jener, die offensichtlich nicht viel mehr können als die „Nazikeule“ gegen die FPÖ zu schwingen.

[Text: W. T. Bild: SPÖ Presse und Kommunikation/www.wikipedia.org]