Einmal mehr schert Clint Eastwood aus der Riege der zunehmend linksversifften Hollywood-Schauspieler aus. Der unter anderem aus dem Film „Dirty Harry“ bekannte Schauspieler spricht sich nämlich für den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump aus. Die bevorstehende Wahl empfinde er zwar als „schwierig“, sagte der mittlerweile 86-Jährige dem Männermagazin „Esquire“, aber er lehne die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton ab, „weil sie erklärt hat, dass sie in Obamas Fußstapfen treten wird.“

Eastwood, ein bekennender Republikaner, der zwei Jahre lang in seinem kalifornischen Heimatort Carmel Bürgermeister war, sagte auch, Trump habe zwar „viele dumme Dinge“ gesagt, aber das sei auch auf Seite der Demokraten passiert. Nicht nachvollziehen kann Eastwood auch die Hysterie über angeblich rassistische Aussagen Trumps: So haben beide Seiten Fehler begangen, aber bei Trump schreibe die Presse, „Oh, das ist aber rassistisch und sie machen ein großes Unglück daraus“. Eastwoods Ratschlag: „Kommt verdammt noch mal darüber hinweg.“

Überhaupt rechnete der Hollywood-Star mit der politischen Korrektheit und ihren Auswüchsen ab. So habe „insgeheim jeder die politische Korrektheit, das Buckeln, satt.“ Zudem seien heute eine „Arschküssergeneration“ und eine „Generation von Feiglingen“ tonangebend, zumal „jeder auf Eierschalen geht“. Klare Worte fand Eastwood auch zu den immer inflationärer verwendeten Rassismus-Vorwürfen, um politische Gegner mundtot zu machen: „Wir sehen Menschen andere Menschen beschuldigen, rassistisch zu sein und all diese Dinge. Als ich aufwuchs, wurden diese Dinge nicht rassistisch genannt.“

 

[Text: B. T.; Bild: Fanny Bouton{wikimedia.org]