In der Bundesrepublik Deutschland werden Patrioten aufgrund ihrer Weltanschauung diskriminiert. So hat eine Filiale der Stuttgarter Commerzbank der AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg die Eröffnung eines Geschäftskontos verweigert, und zwar aus „geschäftspolitischen Gründen“, wie es in einer Presseaussendung der AfD heißt. Der Entschluss, dass man mit der AfD-Fraktion, die mit 23 Mandataren im Landtag vertreten ist, kein Konto führen „möchte“, sei von der Commerzbank-Zentrale in Frankfurt verordnet worden.

Fraktionsvorsitzender Heiner Merz sagt, „wir wundern uns sehr ob dieses Geschäftsgebarens“. Merz erklärt, man akzeptiere zwar die Entscheidung der Commerzbank, halte sie allerdings für äußerst unklug. Zudem will die AfD ihren Mitgliedern, die bei der Commerzbank Kunden sind, einen Wechsel der Bank nahelegen: „Wir werden diese Entscheidung bundesweit unseren Mitgliedern und Förderern zukommen lassen, damit diese ebenfalls frei entscheiden können, ob sie aus persönlichen oder geschäftspolitischen Gründen ihre Bank wechseln.“ Merz verweist auch auf Artikel 3 des Grundgesetzes, wonach niemand aufgrund seiner politischen Anschauungen benachteiligt werden darf.

Bernd Gögel, ein Mitglied der AfD-Fraktion im Stuttgarter Landtag, weist wiederum darauf hin, dass die Commerzbank „vor einigen Jahren mit 18,2 Milliarden Euro, dem hart erarbeiteten Steuergeld der Bürger gerettet werden musste, weil sie verantwortungslos gewirtschaftet hatte“. Nachdem sich die Großbank verspekuliert hatte, wäre sie ohne Hilfe des Staates pleite gegangen und rund 10.000 Mitarbeiter hätten ihren Arbeitsplatz verloren.

 

[Text: B. T.; Bild: FNDE/wikimedia.org]