Eine bemerkenswerte Initiative zur Repatriierung abgewiesener Asylwerber hat Dänemark gestartet. Diese sollen, wie der dänische Ministerpräsident Lars Lökke Rasmussen erklärte, an einem „nicht sonderlich attraktiven Ort“ in Europa, jedenfalls aber außerhalb Dänemarks, untergebracht werden. Dem Vernehmen nach beteiligt sich auch Österreich an der dänischen Initiative

Unterdessen hat Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) eine langjährige Forderung der Freiheitlichen übernommen. Wie nämlich das Bundeskanzleramt bestätigte, befürwortet der Kanzler die Errichtung von Asylzentren außerhalb der EU. Hervorragend geeignet zur Errichtung von Camps, in denen illegale Einwanderer auf ihre Repatriierung vorbereitet werden, wäre Nordafrika. Schließlich gelten die nordafrikanischen Staaten bei den hunderttausenden illegalen Einwanderern, die nach Europa gelangen wollen, als nicht sonderlich attraktiv. Anders verhält es sich mit den Mittelmeerinseln. Diese sind zwar vom europäischen Festland entfernt, gelten aber als beliebte Urlaubsdestinationen.

[Text: A.M.; Bild: Wikipedia/News Oresund; Lizenz: Creative Commons Attribution 2.0 Generic ]