Vor knapp zwei Jahren, am 30. September 2015, ordnete Russlands Präsident Wladimir Putin nach einem Ansuchen der Regierung in Damaskus die Verlegung von Kampfflugzeugen und Hubschraubern nach Syrien an. Und der Erfolg kann sich sehen lassen: Nach jüngsten Angaben konnte die syrische Armee von Präsident Baschar al-Assad mittlerweile rund 87 Prozent des Landes unter ihre Kontrolle bringen.

Was den russischen Beitrag zur Befreiung Syriens von den oft mit dem Westen verbündeten Islamisten und Terroristen betrifft, lieferte nun die Zeitung „Krasnaya Zvezda“ („Roter Stern“) unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Moskau eindrucksvolle Zahlen. Demnach flog die russische Luftwaffe mehr als 30.000 Einsätze, bei denen mehr als 96.000 Ziele zerstört wurden. Insgesamt wurden 8.332 Kommandoposten und 6.769 Öl- und Waffendepots zerstört und dabei mehr als 53.700 Anti-Assad-Kämpfer getötet.

Russland hat nicht nur großen Anteil an der sich immer deutlicher abzeichnenden Niederlage des IS, sondern leistet auch wertvolle Dienste, damit noch mehr Syrer in eine sichere Heimat zurückkehren können. Der Zeitung zufolge wurden in Syrien mehr als 5.300 Hektar Land von russischen Minenräumtrupps sichergemacht. Allein in Aleppo wurden fast 3.000 Hektar entmint, wobei 36.319 explosive Vorrichtungen entdeckt und unschädlich gemacht werden konnten. Damit künftig die Syrer selbst diese gefährliche Aufgabe übernehmen können, entsandte Russland Ausbilder in das Land. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums absolvierten bisher mehr 580 Syrer die Entminungskurse.

 

[Text: B. T.; Bild: mil.ru]