Donald Trump macht sich daran, die angespannten Beziehungen zu Russland zu verbessern. So telefonierte der künftige Präsident der Vereinigten Staaten mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, und die beiden Politiker kamen überein, so eine Mitteilung des Kremls, an einer „konstruktiven Beziehung“ zu arbeiten. Das Telefonat ergab auch, dass Putin und Trump die gemeinsame Auffassung haben, „vereinte Anstrengungen zum Kampf gegen den gemeinsamen Feind Nr. 1, den internationalen Terrorismus und Extremismus zu unternehmen“.

Wie der Kreml zudem bekannt gab, diskutierten Putin und Trump auch Wege zur Lösung der Syrien-Krise. Damit wird immer deutlicher, dass die Wahl des Immobilienunternehmers zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten eine Zäsur in der US-amerikanischen Außenpolitik bedeuten könnten. Bekanntlich unterstützt der scheidende US-Präsident Barack Obama die sogenannte „gemäßigte Opposition“ in Syrien, die in Wirklichkeit aus Islamisten besteht, und gießt damit Öl ins Feuer. Unter Präsident Trump könnte es nun auch zur einer Lösung des Syrien-Konflikts unter Einbeziehung des rechtmäßigen syrischen Präsidenten, Baschar al-Assad, kommen. Obama sowie seine frühere Außenministerin Hillary Clinton verfolgten hingegen das Ziel, Assad um jeden Preis zu stürzen.

Laut Kreml sagte Trump, er „freue sich auf starke und beständige Beziehungen zu Russland und zum russischen Volk“. Auch diese Worte verdeutlichen die zu erwartende deutliche Abkehr von neokonservativer Kriegshetze und Scharfmacherei. Aber das scheint die Systemmedien, die Trump als Verrückten darstellen, nicht im Geringsten zu interessieren.

 

[Text: B. T.; Bild: Gage Skidmore]