Die Öfen der Rüstungsindustrien laufen weltweit auf Hochtouren. Die Weltmächte rüsten Tag und Nacht wieder gegeneinander vor. Auch Europa will nun versuchen mit einer EU-Armee mitzuhalten. Macron und nun auch Merkels Parteiengenossin, Heeresministerin Ursula van den Leyen (CDU) wollen mit dieser "wenn nötig, robust in Konflikte eingreifen". Dabei wird dieses „Eingreifen“ nicht allgemein gehalten. Der Reibebaum ist wieder einmal ganz klar Wladimir Putin und Russland.

Russland ist die mächtigste Landstreitkraft der Welt. Doch auch die Lüfte werden nun durch den revolutionären Abfangjäger MiG 41 erobert. „Es wird ein völlig neues Flugzeug sein, mit vollkommen neuer Technologie, die es ihm ermöglichen werden, in der Arktischen Zone zu operieren. Dieses Flugzeug wird die gesamte Grenze unserer Heimat sichern. Später wird das Projekt unbemannt werden", versicherte Tarasenko, der MiG Geschäftsführer. Das revolutionäre aber ist, so berichtete er dem TV-Sender Svesda, dass die MiG41 auch im Weltraum operieren wird. Der Bordcomputer soll, ausgestattet mit künstlicher Intelligenz, feindliche Raketen mit Laser abwehren und allfällige militärische Ziele bekämpfen. Die Produktion startet 2020.

Trump´s „Space Force“ gegen Putins moderne Weltraum-Luftwaffe. 

Finden die Kriege bald außerhalb unserer Atmosphäre statt? Ein Kampfszenario wie man es aus „Star Wars“ kennt. Was einst Fiktion der Unterhaltungsindustrie gewesen ist, entwickelt sich bereits jetzt zur greifbaren Realität.

Da bleibt nur die Hoffnung, dass sich die verantwortlichen Politiker an die Weisheit des grünen, koboldartigen Jedi-Meister Yoda halten: „Ein Jedi benutzt die Macht für das Wissen zur Verteidigung. Niemals zum Angriff.“

[Text: A.P.; Bild: Wikipedia/ www.kremlin.ru Lizenz: Creative CommonsAttribution 3.0 Unported]