Welch fragwürdige demokratische Gesinnung „Demokraten“ mitunter haben, zeigt sich dieser Tage in den USA. Denn der demokratische Kongressabgeordnete Keith Ellison postete auf Twitter ein Bild, das ihm mit dem Buch „Antifa: Das antifaschistische Handbuch“ in der Hand zeigt. Außerdem schreibt Ellison, er habe das linksextreme Machwerk in einem Buchladen in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota gefunden, und das Buch würde „Angst im Herzen des wahren Donald Trump entfachen“.

Ellison ist weit mehr als ein „gewöhnlicher Kongressabgeordneter“, denn er ist auch stellvertretener Vorsitzender des Democratic National Committee, des nationalen Parteiapparates der Demokratischen Partei. Für landesweites Aufsehen sorgte Ellison, ein zum Islam konvertierter Afroamerikaner, im Jänner 2007, als er nicht nur als erster mohammedanischer Abgeordneter in den US-Kongress einzog, sondern auch gleich seinen Eid auf den Koran ablegte.

Das Antifa-Buch, welches Ellison anpreist, wurde von Mark Bray, einem Professor und Organisator der früheren „Occupy Wall Street“-Bewegung geschrieben. Bray behauptet allen Ernstes, „militanter Antifaschismus ist eine vernünftige, historische kundige Antwort auf die faschistische Bedrohung, die nach 1945 anhielt und in den letzten Jahren besonders bedrohlich geworden ist“. Tatsächlich wurde in den USA in den letzten Jahren die Antifa zu einer immer größeren Bedrohung. Vor allem nach dem Amtsantritt von Präsident Trump kommt es immer wieder zu Auseinandersetzung gewaltbereiter Antifanten mit der Polizei.

[Text: B. T.; Bild: Twitter Rep. Keith Ellison]