In ihrer „Krone“-Kolumne „Nachhaltig“ ergießt sich die ehemalige grüne Spitzenpolitikerin Monika Langthaler, ähnlich wie viele ihre Parteigänger, in plattitüdenhaft-manipulativen Aussagen zum Massenansturm der illegalen Einwanderer. Pauschal sind diese bei ihr natürlich alle Flüchtlinge, obwohl immer mehr Hinweise auf massenhaften Missbrauch des Asylrechts vorliegen. Was aber noch weit schwerer wiegt, ist die Tatsache, dass die Frau, die sich ja als Apostel der Nachhaltigkeit versteht, davon ausgeht, dass wir Europäer die Not der Welt auf uns zu laden hätten. Wir hätten es schlicht zu akzeptieren, dass demnächst auch noch Klimaflüchtlinge neben den massenweise zu uns hereinbrechenden angeblichen Kriegsflüchtlingen kommen.

Sie lässt dabei natürlich unerwähnt, dass das, was sie als Klimaflüchtlinge bezeichnet, in Wahrheit jene Menschenmassen sind, die auf Grund der Bevölkerungsexplosion in der Dritten Welt ganz ohne unsere Schuld entstehen. Das Fortschreiten der Wüstenbildung etwa, südlich der Sahara, erfolgt durch übermäßige Nutzung der Böden und nicht durch den Klimawandel. Aber die Schuld für die Wanderungsbewegung uns selber in die Schuhe zu schieben, ist ja die übliche Masche der Betroffenheits-Politiker. Wenn wir es nicht wollen, müssen wir aber gar nichts akzeptieren!

Wir könnten natürlich unser Grenzen dicht machen und schon in wenigen Wochen würde der Einwandererstrom versiegen. Wenn die ungebetenen Gäste keine Aufnahme finden, werden sie keine Nachfolgenden zum Aufbruch bewegen. Es wäre in Wirklichkeit ganz einfach. Und den Menschen in Lagern in ihrer Region zu helfen, wäre natürlich auch weit gerechter und obendrein natürlich auch billiger. Die Welt, wie wir sie kennen, gibt es laut Langthaler nicht mehr und wir sollten uns rasch daran gewöhnen. Dabei vergisst die Kolumnistin aber einen ganz wesentlichen Punkt: Wenn unsere Welt vor die Hunde geht, wird gar niemandem mehr geholfen werden können. Schon jetzt leben wir natürlich nur mehr auf Pump und unser Sozialsystem ist in Wahrheit schon lange viel zu teuer. Nun sollen wir jährlich hunderttausende Neuzugänge, die entgegen allen Beteuerungen weitgehend unqualifiziert sind, bei uns durchfüttern! Man braucht kein Pessimist zu sein, um zu erahnen, wo das endet. Aber unserer „Expertin für Nachhaltigkeit“ sieht das natürlich anders.

 

H. W.

 

(Bild: Lkult / Wikimedia (CC BY 2.0))