Eine Gruppe von Rabiat-Feministinnen in der Church of England, hierzulande als Anglikaner bekannt, will Gott „weiblich“ machen. Watch (Women and the Church), so der Name der Gruppe, die bislang eine Kampagne für weibliche Bischöfe geführt hat, fordert die Verdrängung der sogenannten „männlichen Sprache“ aus der Liturgie. Demnach soll Gott nicht mehr „Er“, sondern „Sie“ sein. Das Watch-Mitglied Jody Stowell, ihres Zeichens Pfarrerin meint, nach der „orthodoxen Theologie wurden alle Menschen als Ebenbild Gottes geschaffen, weshalb Gott kein Geschlecht hat“. Und „wenn wir von Gott nur in der männlichen Form sprechen, dann gibt uns das ein unzulängliches Verständnis von Gott“.

Emma Percy, eine andere anglikanische Pfarrerin und Mitglied von Watch erklärt, eine Änderung der Sprache würde die Wahrnehmung von Gott verändern und das Bild Gottes als „Mann im Himmel“ erschüttern. Zudem bestehe die Notwendigkeit einer Sprache, wonach „Gott in vielen unterschiedlichen Begriffen ausgedrückt werden kann“.

Die linken Pfäffinnen wären besser beraten, sich um das Seelenheil der Gläubigen zu kümmern anstatt die Gender-Ideologie durchzusetzen, zumal der Church of England die Schäfchen in Scharen davonlaufen. Nach einer aktuellen Studie des Instituts NatCen’s British Social Attitudes verlor die Anglikanische Kirche in den letzten zehn Jahren 4,5 Millionen Mitglieder. Waren 1983 noch 40 Prozent der Briten Anglikaner, so sind es jetzt nur mehr 17 Prozent.

 

B. T.

 

 

(Bild: The Courtauld Institute of Art, Somerset House, Strand, London, WC2R 0RN, UK/wikimedia.org)