Früher nannte man das, was sich derzeit abspielt, Landnahme, heute wollen viele die Folgen nicht sehen. Wenn der wahrscheinlich kinderlose und bekennende Rote Harald Krassnitzer vorschlägt, Dörfer, die unter der Abwanderung leiden, mit Asylanten zu bevölkern, dann bedeutet das das Ende der Jahrhunderte alten Siedlungsgeschichte unseres Raumes. Die heimische Bevölkerung wird einfach durch Araber und Afrikaner ersetzt und man tut so, sicher wider besseren Wissens, als ob dies nichts ausmachen würde. Im Gegenteil, jeder müsse sich darüber freuen. Die Zuwanderer sollen die „Dörfer beleben, die für alle renoviert werden“. Für die Restbevölkerung bleibt ja dann noch das örtliche Heimatmuseum und die alte Dorfkapelle bekommt endlich ein schönes Minarett.

Abgesehen von der Ungerechtigkeit der heimischen Bevölkerung gegenüber, die sich in der Regel das Leben in den betroffenen Gebieten mangels Arbeit nicht leisten kann und gezwungen ist abzuwandern. Sie darf dann die Einwanderer beobachten, die dann ihre ehemaligen, durch Steuergeld renovierten Häuser, beziehen. Ob die verbleibenden Bewohner diese „Belebung“ aber überhaupt wollen, diese Frage stellt sowieso keiner. Tatsächlich wird die penetrante und heuchlerische „Fernstenliebe“ der Möchtegernpromies nämlich von den meisten einfachen Bürgern dieses Landes nicht geteilt. Es wäre ja für ältere Menschen auch unheimlich schön, wenn sie plötzlich mit vollkommen fremden Sitten und Gebräuchen konfrontiert werden. In jeder Dorfschule soll es ähnlich werden wie in den Ghettoschulen Wiens und Deutsch zur Fremdsprache absinken.

All das hätten wir zu akzeptieren, man versucht uns ja ständig einzureden, wir hätten auf die Fremden zuzugehen und uns offen für Neues zu zeigen. Bleibt jedoch die Frage, wer darf das eigentlich von uns verlangen. Warum müssen wir all das für die Integration von Menschen tun, die wir nicht eingeladen haben herzukommen. Wer ist ein Herr Krassnitzer und all die anderen, dass sie glauben, das Recht oder sogar die Pflicht zu haben, mit dem erhoben Zeigefinger von der Bevölkerung die Aufgabe ihrer eigen Lebensinteressen zu fordern.

 

H. W.

 

 

(Bild: Bwag/wikimedia.org)