Manchmal ist man der Überzeugung, dass es nichts mehr gibt, mit dem ein gelernter Bundesbürger noch überrascht werden kann. Allerdings, so muß man feststellen, genügt dann ein Blick auf die Nachrichten, um zu erkennen, es gibt keine noch so große Absurdität, die nicht ins Land Einzug gehalten hat und auch noch verbreitet wird. So bewies die in Hamburg geborene Integrationsbeauftragte, die erst seit ihrem 22. Lebensjahr den deutschen Pass besitzt, mit dem klingenden Namen Aydan Özoguz erst jüngst ihre anatolische Engstirnigkeit, indem sie behauptete: „Eine spezifi sch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.“ Zudem könne man den Einwanderern ja gar „keine Anpassung an eine vermeintlich tradierte Mehrheitskultur per se verordnen“. Vermutlich hätte es der Tochter türkischer Gastarbeiter gut getan, einmal das Hamburger Türkenghetto zu verlassen und jenseits des Dönerstandes Deutschland zu erkunden...

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