Der deutsche Professor Hans-Hellmuth Knütter widmet sich seit über dreißig Jahren den Spielarten des Linksextremismus und deckt ihre tiefe Verankerung im politischen Mainstream auf. Anhand akribischer wissenschaftlicher Arbeit legt sein Projekt „links-enttarnt“ ein verschwiegenes wie erschreckendes Bild der politischen Landschaft dar.

Ins Blickfeld der Betrachtung ist dabei das erhebliche „‚DDR‘-Potential“ gestellt, das die bundesdeutsche Verfassungswirklichkeit mit ihrer massiven Linkstendenz bereithält. Dies schließt auch Machtmethoden der politischen Mitte ein, wie etwa einseitige und unsachliche Berichterstattung durch den Verfassungsschutz, die letztlich der politischen Linken zugute kommt.

Mit aufgeblasenen Sensationsmeldungen und Schreckensszenarien eines herbeiphantasierten Rechtsextremismus stellt der amtliche Verfassungsschutzbericht methodisch ein politisches Instrument der Linken dar.

Knütter, der als Professor für Politikwissenschaften 1997 emeritiert wurde, begann sein Projekt noch in der aktiven Hochschullehre an der Universität Bonn. Gemeinsam mit seinen Studenten sammelte er bis heute akribisch jeden Zeitungsartikel, wertete polizeiliche Berichte aus und analysierte linke Hetzschriften sowohl inhaltlich als auch in Hinblick ihrer zumeist fragwürdigen Finanzierung. „Die Studenten waren meistens überrascht, ja schockiert sogar“ berichtet Knütter und führt weiter aus: „Die linke Deutungshoheit an den Universitäten hat das strukturelle Phänomen beinahe unkenntlich, weil zur Selbstverständlichkeit gemacht. Kaum einer meiner Studenten hat sich dieses unbändige Potenzial an Gewalttätigkeit und ideologischem Haß vorstellen können wie dessen personelle, strukturelle und finanzielle Verankerung im politischen Establishment.“

Knütter ist dabei ein hochdekorierter Wissenschaftler: Als Direktor des Instituts für Politik- und Sozialwissenschaften arbeitete er lange Zeit auch als Experte für die Bundeszentrale für politische Bildung sowie für das deutsche Innenministerium.

Die politische Linke ist in seinen Augen – sieht man von politisch motivierter Rechtswidrigkeit, etwa in Form Gewalttaten ab – intellektuell ungefährlich; sie ist aber deshalb gefährlich, weil die immer kleiner werdende Mitte sich nicht in der Lage sieht und wohl auch nicht willens ist, die inquisitorischen Aufgeblasenheiten aus der linken Ecke zurückzuweisen. Stattdessen macht sich die Mitte im Kampf gegen Rechts zum Instrument der Linken.

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[Bild: links-enttarnt.net]