Im Londoner Stadtteil Chelsea wurde vergangenes Wochenende erstmals die „Modest Fashion Week“, also eine „züchtige“ oder „anständige“ Modewoche veranstaltet. Zielpublikum der zweitägigen Veranstaltung waren Mohammedanerinnen, und über 40 Bekleidungshersteller aus Ländern wie der Türkei, Somalia und Malaysia priesen ihre „modischen“ Kopftücher, Hidschabs und ähnliches an.

Russia Today zitiert eine Bloggerin mit dem Künstlernamen „Dina Tokio“, für die die „Modest Fashion Week“ ein „revolutionäres“ Ereignis ist. Denn es gehe darum „zu zeigen, dass Glaube und Mode übereinstimmen können und dass man das als moslemische Frau tatsächlich darstellen kann“. Tatsächlich wird mit Veranstaltungen wie der „Modest Fashion Week“ so manche Mohammedanerin in ihrer Integrationsunwilligkeit bestärkt. Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter schrieb eine Nutzerin mit dem Namen AfroArabian über die Veranstaltung in London: „Die Botschaft ist, dass anständig und modisch zugleich sein kannst. Ich glaube nicht, dass wir Brücken bauen müssen – wenn du es nicht magst, Pech gehabt.“

Damit sich in England integrationsunwillige Mohammedanerinnen stilvoll einkleiden können, haben internationale Bekleidungsketten wie H&M und Uniqlo längst begonnen, Hidschabs und andere Symbole der moslemischen Abschottung nicht nur in ihrem Sortiment anzubieten, sondern die auch in Werbekampagnen anzupreisen. Und Roda Abdi, Gründer des Unternehmens Amirab, das Islam-konforme Luxusmode herstellt, ist überzeugt, dass die „neue Mode“ in den kommen vier bis fünf Jahren „zur Norm“ werden wird.

 

[Text: B. T.; Bild: Twitter]